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NVIDIA-Kernelmodul und Bibliotheken passen nicht zusammen

Geladenen Treiber mit installierten Komponenten vergleichen und ein altes Modul von einem nie geladenen Modul unterscheiden.

Auf dieser Seite
  1. Geladen und installiert sind verschiedene Zustände
  2. Warum das Modul fehlt, gezielt prüfen
  3. Vor Proton-Vergleichen einen konsistenten Stack herstellen
  4. Hinweise sammeln
  5. Ein kontrollierter Test
  6. Passende Diagnosehilfen
  7. Quellen und Grenzen

Geladen und installiert sind verschiedene Zustände

Ein Userspace-Update kann bis zum Neustart ein älteres NVIDIA-Modul laufen lassen. Umgekehrt kann ein neuer Kernel ohne passendes Modul starten, wenn Build oder Installation scheiterten. Ein ausdrücklicher driver/library version mismatch ist stärker als ein allgemeiner Vulkan-Startfehler. Vergleiche /proc/driver/nvidia/version für den geladenen Treiber mit Modul auf der Platte und Pakettransaktion. Auch bei NVIDIAs offenen Kernelmodulen müssen Userspace-Komponenten und GSP-Firmware zur Treiberausgabe passen. „Offen“ bedeutet nicht, dass beliebige Versionen mischbar sind.

Warum das Modul fehlt, gezielt prüfen

Fehlt die Treiberdatei, suche nach abgelehnter Signatur, Buildfehlern, vermagic-Fehlern oder anderer GPU-Treiberbindung. Secure Boot mit abgelehntem Modul unterscheidet sich vom Bibliothekskonflikt; zum Lesen der Hinweise muss keine Plattformsicherheit deaktiviert werden. Ein in lspci genannter Modulkandidat beweist kein Laden. Nutze den paketierten Treiberweg der Distribution, statt einen Herstellerinstaller mit verwalteten Paketen zu vermischen. Container-Steam und 32-Bit-Spielkomponenten können einen zweiten Userspace-Konflikt zeigen, auch wenn das native Verwaltungswerkzeug wieder funktioniert.

Vor Proton-Vergleichen einen konsistenten Stack herstellen

Ist die Pakettransaktion abgeschlossen und nur das geladene Modul älter, Arbeit sichern und normal neu starten. Danach die geladene Version erneut prüfen. Bleibt der Konflikt, konkreten Kernel- und Treiberpaketsatz untersuchen; wiederholte Neustarts reparieren weder fehlende Dateien noch einen gescheiterten Modulbuild. Ein konsistentes nvidia-smi-Ergebnis hilft bei der Verwaltung, prüft aber weder Vulkan-Bildausgabe noch Spielanforderungen oder separate Bibliotheksarchitektur. Nach Behebung des eigentlichen Konflikts mit Vulkan-Diagnose fortfahren.

Vor Änderungen Hinweise sammeln

Führe jeden Befehl einzeln in der passenden Host- oder Spielumgebung aus. Lies zuerst Voraussetzungen und Einordnung. Die Website zeigt Befehle an und führt sie niemals aus.

Lesende Beobachtung

cat /proc/driver/nvidia/version

Voraussetzungen: Host-Shell mit NVIDIA-procfs-Informationen, sofern das Modul geladen wurde.

Version des laufenden NVIDIA-Treibers lesen. Eine fehlende Datei kann ein nicht geladenes Modul bedeuten; sie ist kein Versionswert.

Lesende Beobachtung

modinfo -F version nvidia

Voraussetzungen: kmod/modinfo und ein für den laufenden Kernel installiertes Modul.

Installierte Modulversion für den laufenden Kernel lesen. Sie kann vom geladenen Modul abweichen und bestätigt keine Userspace-Bibliotheken.

Lesende Beobachtung

nvidia-smi

Voraussetzungen: NVIDIA-Userspace-Verwaltungswerkzeug aus dem gewünschten Treiberpaket.

Ein ausdrücklicher NVML-Treiber-/Bibliothekskonflikt stützt diesen Prüfpfad. Erfolgreiche Ausgabe belegt kein erfolgreiches Vulkan-Rendering.

Lesende Beobachtung

journalctl -k -b --no-pager

Voraussetzungen: Leserecht für das Kerneljournal; systemd-Installation.

Modulladeergebnis und konkreten Konflikt- oder Signaturtext finden. Benachbarte Kernelmeldungen behalten, statt nur den Spielabsturz zu suchen.

Ein kontrollierter Test mit Rückweg

Wenn nach abgeschlossenem Treiberupdate ein altes Modul läuft, Arbeit sichern und normal neu starten. Danach vor dem Spielstart den Versionsvergleich wiederholen.

Rücknahme: Ein Neustart ändert keine Paketauswahl. Verschlechtert eine spätere Paketreparatur den Desktop, den dokumentierten vorherigen Treiber-/Kernelsatz der Distribution oder eine funktionierende NixOS-Generation verwenden.

Was der Test nicht belegen kann: Das aktive Grafikmodul nicht als Abkürzung aus einem laufenden Desktop entladen. Ein passender Hoststack kann weiterhin mit einem Sandbox- oder 32-Bit-Bibliotheksproblem zusammenfallen.

Quellen und Geltungsbereich

Diese redaktionelle Prüfung verwendet Originalquellen von Projekten und Distributionen. Sie belegt keine auf deiner Hardware reproduzierte Lösung. Installierte Versionen, Spielumgebung und gewählte Grafik-API können das Ergebnis verändern.