Boot, GRUB und systemd-boot

EFI-Boot-Partition ist beim Kernel-Update voll

Volle ESP oder XBOOTLDR kann Kernel-Update ohne vollständiges Startabbild hinterlassen; ungenutzte Einträge mit Bereinigungstools der Distribution ermitteln.

Auf dieser Seite
  1. Symptome und Geltungsbereich
  2. Mögliche Ursachen
  3. Sicher prüfen
  4. Nächste Schritte nach Befund
  5. Quellen und Prüfung
  6. Verwandte Probleme

Symptome und Geltungsbereich

  • Kernel-Paketierung oder Abbildkopie scheitert mit No space left on device in EFI-Pfad.
  • Älterer Eintrag startet, neuer Kerneleintrag ist aber unvollständig oder fehlt.

Betroffene Umgebung

UEFI-Systeme mit Boot-Abbildern, Initramfs oder UKIs auf begrenzter ESP-/XBOOTLDR-Partition; freier Root-Speicher ist davon getrennt.

Erkennbare Meldungen (synthetische Beispiele)
cp: error writing '/boot/efi/EFI/Linux/linux-example.efi': No space left on device

Zielpartition bestätigen und gescheiterte Transaktion nach unterstützter Bereinigung abschließen; vorhandener Rückfall kann weiter nutzbar sein.

Mögliche Ursachen

Das sind mögliche Erklärungen, keine bestätigte Diagnose. Mehrere unabhängige Fehler können gleichzeitig vorliegen.

  • Alte Kernel-/UKI-Abbilder oder gescheiterte Zwischenkopien können Boot-Partition füllen.
  • Falscher Mount kann Dateien auf Root ansammeln; Partitions-Platzproblem wird nicht durch Löschen beliebiger EFI-Programme gelöst.

Sicher prüfen

Führe jeweils einen Befehl in der passenden Sitzung aus. Lies zuerst die Erklärung. Großgeschriebene Platzhalter brauchen deine Werte; Werkzeuge und Rechte unterscheiden sich je nach Distribution. Die Website zeigt Befehle an und führt sie niemals aus.

Prüfschritt 1

/efi ersetzen/ergänzen, falls dort verifizierte ESP eingehängt ist. Dies liest Dateisystemkapazität und löscht nichts.

df -h /boot /boot/efi

Ergebnis einordnen: Dateisystem jedes Pfads prüfen. Gleiches Root-Gerät für beide Pfade kann nicht eingehängte erwartete separate Partition bedeuten.

Prüfschritt 2

BLS-Einträge bei kompatiblem Lader dieser Installation lesen; bei GRUB stattdessen Kernel-Paketübersicht der Distribution nutzen.

bootctl list --no-pager

Ergebnis einordnen: Aktuelle und Rückfall-Einträge vor Bereinigung Abbildern zuordnen. Dateiname allein identifiziert keinen ungenutzten Lader und kein anderes Betriebssystem.

Nächste Schritte nach Befund

Nur bestätigte unnötige Paket-Einträge entfernen

Sind veraltete Kerneleinträge bestätigt, über unterstützte Kernelpaket- oder Generationsbereinigung der Distribution entfernen; laufenden Kernel und mindestens einen bekannten funktionierenden Rückfall behalten. Freien Platz tatsächlicher Partition erneut prüfen.

Vorsicht: Boot-Konfiguration und nötige Abbilder zuerst sichern. EFI/BOOT, fremden OS-Lader oder bloß große Abbilder nicht löschen.

Wiederherstellung / Rücknahme: Falls Bereinigung nötigen Rückfall entfernte, gesichertes Abbild/Eintrag über Paket- oder Generationsmechanismus wiederherstellen.

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Unterbrochenes Kernel-Abbild-Update abschließen

Nach genügend freiem Platz und korrektem Partitions-Mount gescheiterte Abbild-/kernel-install-Transaktion der Distribution für gewählten Kernel erneut ausführen. Vollständiges Abbild, Eintrag und nötige Signatur vor Neustart prüfen.

Vorsicht: Ein früherer Fehler kann Teilabbild hinterlassen. Neuen Eintrag nicht allein wegen sichtbarem Titel wählen; referenzierte Dateien prüfen und Rückfall behalten.

Wiederherstellung / Rücknahme: Falls Wiederholung kein vollständiges neues Abbild erzeugt, erhaltenen funktionierenden Eintrag starten und dessen Dateien wiederherstellen.

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Quellen und Prüfung

Diese Anleitung basiert auf Originalquellen von Projekten oder Distributionen und wurde am genannten Datum redaktionell geprüft. Das ist eine Quellenprüfung, kein Nachweis einer auf deiner Hardware reproduzierten Lösung. Log-Beispiele sind synthetische Testdaten. Versionsabhängige Details müssen zur installierten Ausgabe passen.