Symptome und Geltungsbereich
- Der Kernel protokolliert mce- oder Hardware-Error-Daten.
- Eine Arbeitslast kann abstürzen, der Rechner neu starten oder nur Zähler korrigierter Fehler können steigen.
Betroffene Umgebung
x86-Systeme mit Machine Check Architecture und optionaler rasdaemon-/EDAC-Erfassung; Umfang hängt von Hardware und Firmware ab.
Erkennbare Meldungen (synthetische Beispiele)
mce: [Hardware Error]: Machine check events loggedDetaillierte Bank-/Statusdaten und Korrekturstatus einholen; die Zusammenfassung identifiziert kein austauschbares Bauteil.
Mögliche Ursachen
Das sind mögliche Erklärungen, keine bestätigte Diagnose. Mehrere unabhängige Fehler können gleichzeitig vorliegen.
- CPU-, Speicher-, Verbindungs- oder Plattformfehler können über MCA gemeldet werden.
- Übertaktung, Undervolting und Firmware-Errata können beitragen; eine MCA-Banknummer ist nicht universell eine DIMM- oder Kernnummer.
Sicher prüfen
Führe jeweils einen Befehl in der passenden Sitzung aus. Lies zuerst die Erklärung. Großgeschriebene Platzhalter brauchen deine Werte; Werkzeuge und Rechte unterscheiden sich je nach Distribution. Die Website zeigt Befehle an und führt sie niemals aus.
Prüfschritt 1
Hardware-Fehlermeldungen dieses Starts lesen oder -b -1 für einen gespeicherten vorherigen Start nutzen. Administratorzugriff kann nötig sein.
journalctl -b -k --no-pager --grep='mce:|Hardware Error|EDAC'Ergebnis einordnen: Status, Bank, CPU-Familie und Kennzeichnung korrigiert/unkorrigiert sichern. Eine Zusammenfassung events logged braucht Detaildaten statt sofortigen Teiletausch.
Prüfschritt 2
Bei bereits eingerichteter rasdaemon-Aufzeichnung liest dies gespeicherte Ereignisse; der Datenbankzugriff kann Administratorrechte benötigen. Diese Syntax dokumentieren etwa Pakete aus Debian trixie; neuere Upstream-Versionen verwenden ras-mc-ctl db --errors.
ras-mc-ctl --errorsErgebnis einordnen: Wiederholt entschlüsselte Fehler derselben Komponente verdienen Herstellerprüfung. Eine leere Datenbank schließt bei fehlender oder nicht unterstützter Erfassung keine Fehler aus.
Nächste Schritte nach Befund
Dokumentierte CPU- und Speicherstandards wiederherstellen
Wurden eigene Taktraten, Speicherprofile oder Spannungen gesetzt, diese einzeln auf herstellerunterstützte Standardwerte zurückstellen und normale Arbeitslasten beobachten. Ursprüngliche Fehlerdaten für Vergleich behalten.
Vorsicht: Firmware-Einstellungen vorher dokumentieren und Verschlüsselungs-Wiederherstellungsdaten behalten. Spannung nicht erhöhen und Machine-Check-Meldungen nicht zum Verbergen abschalten.
Wiederherstellung / Rücknahme: Gesichertes Firmware-Profil nur verwenden, wenn unterstützt und nicht verdächtig; stabile Standards behalten, wenn Tuning Fehler reproduziert.
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Nach entschlüsseltem Hardware-Ereignis handeln
Kehren unkorrigierte Ereignisse bei unterstützten Standards wieder, wichtige Daten sichern und ausgewertete Fehlerdaten dem Hardware-Hersteller vorlegen. CPU-/Board-spezifische Firmware-Korrektur oder gezielte Bauteildiagnose nur anhand passender Daten und Herstelleranleitung nutzen.
Vorsicht: Korrigierte Ereignisse brauchen Verlauf und Kontext; ein unkorrigiertes Ereignis kann verlässliche Berechnung gefährden. Wiederholt ausfallenden Produktionsrechner nicht zu umfassendem Stresstest zwingen.
Wiederherstellung / Rücknahme: Herstellerunterstützte Rettungs-Firmware und ursprüngliche Konfiguration behalten; Hardware-Tausch sollte der verifizierten Diagnose folgen.
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Quellen und Prüfung
Diese Anleitung basiert auf Originalquellen von Projekten oder Distributionen und wurde am genannten Datum redaktionell geprüft. Das ist eine Quellenprüfung, kein Nachweis einer auf deiner Hardware reproduzierten Lösung. Log-Beispiele sind synthetische Testdaten. Versionsabhängige Details müssen zur installierten Ausgabe passen.
- Kernel RAS and MCA error handling (Projekt- oder Distributionsdokumentation)
- x86 machine-check reporting parameters (Projekt- oder Distributionsdokumentation)
- Debian ras-mc-ctl: reading the recorded error database (Projekt- oder Distributionsdokumentation)