Symptome und Geltungsbereich
- Das Menü enthält Firmware oder anderes Betriebssystem, aber keinen erwarteten Linux-Eintrag.
- Ein Kernel-Update scheint auf Root installiert, fehlt aber in bootctl list.
Betroffene Umgebung
UEFI-Systeme mit bewusst verwendetem systemd-boot und Boot-Loader-Specification-Typ-1-Einträgen oder Typ-2-Unified-Kernel-Images.
Mögliche Ursachen
Das sind mögliche Erklärungen, keine bestätigte Diagnose. Mehrere unabhängige Fehler können gleichzeitig vorliegen.
- Einträge oder Kernel-/UKI-Abbilder können bei nicht eingehängter tatsächlicher Boot-Partition geschrieben worden sein.
- Lader kann andere ESP, unpassendes Eintragsformat oder fehlendes XBOOTLDR-Abbild nutzen; Laderinstallation allein erzeugt nicht jeden Kerneleintrag.
Sicher prüfen
Führe jeweils einen Befehl in der passenden Sitzung aus. Lies zuerst die Erklärung. Großgeschriebene Platzhalter brauchen deine Werte; Werkzeuge und Rechte unterscheiden sich je nach Distribution. Die Website zeigt Befehle an und führt sie niemals aus.
Prüfschritt 1
Aktuellen Lader und ESP-/XBOOTLDR-Informationen lesen. Für Boot-Dateien kann Administratorzugriff nötig sein; Befehl installiert keinen Lader.
bootctl status --no-pagerErgebnis einordnen: Tatsächlich gestarteten Lader/Partition mit Mount der Kernel-Updates vergleichen. In einer Live-Sitzung meint aktueller Lader deren Start.
Prüfschritt 2
Erkannte Boot-Loader-Specification-Einträge und referenzierte Abbildpfade ohne Standardänderung lesen.
bootctl list --no-pagerErgebnis einordnen: Fehlender Eintrag unterscheidet sich von gelistetem Eintrag mit fehlendem Abbild. Dateien auf vom gestarteten Lader verwendeter ESP/XBOOTLDR prüfen.
Nächste Schritte nach Befund
Einträge auf tatsächlicher Boot-Partition erneuern
Schrieb Update außerhalb eingehängter ESP/XBOOTLDR, verifizierte Boot-Partition der Installation über normales Distributionsverfahren einhängen und unterstützte Kerneleintragserzeugung erneut ausführen. Eintrag und referenzierte Abbilder bestätigen.
Vorsicht: Älteren funktionierenden Kerneleintrag behalten und keine undurchsichtigen Dateinamen anderer Rechner kopieren. Abbildpfade im Typ-1-Eintrag beziehen sich auf Boot-Partition.
Wiederherstellung / Rücknahme: Bei fehlgeschlagener Erneuerung gesicherte ursprüngliche Einträge zurückstellen und älteren verifizierten Eintrag wählen.
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Dokumentiertes Eintragsformat reparieren
Liegen Dateien auf richtiger Partition, ist Eintrag aber fehlerhaft, dokumentierte Typ-1-Felder korrigieren oder UKI-Typ-2-Abbild der Distribution erneuern. Passendes vorgesehenes signiertes Abbild zum gewählten Eintrag prüfen.
Vorsicht: systemd-boot nicht bloß wegen fehlendem Eintrag durch GRUB ersetzen. Generator der installierten Distribution nutzen, damit künftige Kernel-Updates konsistent bleiben.
Wiederherstellung / Rücknahme: Vorherigen Eintrag oder UKI-Sicherung zurückstellen und verifizierte Version starten; nur neu erzeugten fehlerhaften Eintrag entfernen.
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Quellen und Prüfung
Diese Anleitung basiert auf Originalquellen von Projekten oder Distributionen und wurde am genannten Datum redaktionell geprüft. Das ist eine Quellenprüfung, kein Nachweis einer auf deiner Hardware reproduzierten Lösung. Log-Beispiele sind synthetische Testdaten. Versionsabhängige Details müssen zur installierten Ausgabe passen.
- systemd-boot entry discovery (Projekt- oder Distributionsdokumentation)
- UAPI Boot Loader Specification (Projekt- oder Distributionsdokumentation)
- bootctl inspection commands (Projekt- oder Distributionsdokumentation)