Überblick und Identität
1002:6640 trägt im Snapshot den Familienmarker CHIP_BONAIRE und das Flag AMD_IS_MOBILITY. Dieses Mobilitätsflag ist ein Befund aus der Treibertabelle, kein Nachweis eines bestimmten Notebooks. Die Verschaltung externer Displays und die Beziehung zu einer zweiten GPU hängen weiter vom Mainboard und der eingefügten PCI-Topologie ab.
- Kuratierte Kennungen
pci 1002:6640
Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.
Treiber und Bindung
CIK-Unterstützung lässt sich für radeon und amdgpu getrennt auswählen. Der Kandidat muss vom tatsächlichen Besitzer unterschieden werden. In einem Hybridnotebook bedeutet eine erfolgreiche Bonaire-Initialisierung noch nicht, dass Desktop-Compositor oder einzelne Anwendung diese GPU verwenden; die Grafikauswahl braucht einen eigenen Userspace-Befund.
amdgpu— Kernel-Treiber-/Modulkandidatradeon— Kernel-Treiber-/Modulkandidat
Firmware
Vom Host geladene Firmware erforderlich
Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.
Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:
amdgpu/bonaire_pfp.binamdgpu/bonaire_mec.bin
Lesende Diagnose
Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.
Numerische PCI-Identität und Bindung lesen
lspci -nnk -s BDFErsetze BDF durch die Adresse der Bonaire / Sea Islands-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.
Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen
readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driverVerwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.
Initialisierung und Fehlerkontext lesen
journalctl -k -b --no-pagerLies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.
Vorhandene Familien-Auswahlpolitik lesen
cat /sys/module/amdgpu/parameters/cik_support /sys/module/radeon/parameters/cik_supportGelesen werden die Auswahlparameter, soweit die Module sie bereitstellen. Fehlende Dateien können auf einen nicht gebauten oder geladenen Treiber hinweisen. Werte belegen die bestehende Politik und sind keine Änderungsanweisung; der PCI-Treiberlink entscheidet weiterhin über den aktuellen Besitzer. Das Lesen dieser dokumentierten Parameter braucht normalerweise kein sudo.
Grenzen und passende Fehlerhilfen
Das Tabellenflag beschreibt weder Mux-Hardware noch Energieverwaltung oder OEM-Firmware. Behandle einen Fehler nach Suspend, eine unpassende Modulwahl und CPU-Rendering als getrennte Befunde, statt einen gemeinsamen CIK-Defekt anzunehmen.
Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.
- AMDGPU kann eine benötigte Firmware-Datei nicht laden · Erster dokumentierter Hinweis
- AMDGPU-Ring bleibt stehen und wird zurückgesetzt · Erster dokumentierter Hinweis
- Mesa verwendet CPU-Rendering statt der GPU · Erster dokumentierter Hinweis
- Anwendung läuft auf der falschen GPU · Erster dokumentierter Hinweis
Quellen
Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.
- Linux amdgpu PCI table
Geprüfter Upstream-Quellcode
pciidlist, line 1937 - Linux AMD graphics firmware declarations
Geprüfter Upstream-Quellcode
amdgpu/bonaire_pfp.bin, amdgpu/bonaire_mec.bin - Linux SI/CIK selection parameter documentation
Geprüfter Upstream-Quellcode
lines 621–653