Überblick und Identität
Das numerische Paar 1002:731f ist CHIP_NAVI10 zugeordnet. Der Quellname bezeichnet eine Chipfamilie und unterscheidet nicht alle damit angebotenen Handelskarten. Verschwindet nur ein Monitor, bewahre Anschluss- und Linktraining-Meldungen getrennt vom Ausführungsprotokoll der GPU auf.
- Kuratierte Kennungen
pci 1002:731f
Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.
Treiber und Bindung
Die geprüfte amdgpu-Grafikimplementierung deklariert Navi-10-Firmware. Das Laden erfolgt, bevor ein Userspace-Renderingtest Beschleunigung belegen kann. Ein DisplayPort-Linkproblem nach einem Moduswechsel kann bei funktionierendem Render-Gerät auftreten; prüfe Anschlussbefunde, bevor jeder schwarze Bildschirm als GPU-Reset gilt.
amdgpu— Kernel-Treiber-/Modulkandidat
Firmware
Vom Host geladene Firmware erforderlich
Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.
Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:
amdgpu/navi10_pfp.binamdgpu/navi10_rlc.bin
Lesende Diagnose
Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.
Numerische PCI-Identität und Bindung lesen
lspci -nnk -s BDFErsetze BDF durch die Adresse der Navi 10-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.
Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen
readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driverVerwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.
Initialisierung und Fehlerkontext lesen
journalctl -k -b --no-pagerLies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.
Grenzen und passende Fehlerhilfen
Ein erfolgreicher PCI-Treffer garantiert weder Linkbandbreite noch gültige EDID oder verfügbare Grafik-APIs. Der Quellsnapshot ist keine Aussage über die erste unterstützende Kernelversion und prüft keine konkrete Kombination aus Monitor und Kabel.
Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.
- AMDGPU kann eine benötigte Firmware-Datei nicht laden · Erster dokumentierter Hinweis
- AMDGPU-Ring bleibt stehen und wird zurückgesetzt · Erster dokumentierter Hinweis
- Mesa verwendet CPU-Rendering statt der GPU · Erster dokumentierter Hinweis
- DisplayPort-Linktraining scheitert beim Moduswechsel · Erster dokumentierter Hinweis
Quellen
Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.
- Linux amdgpu PCI table
Geprüfter Upstream-Quellcode
pciidlist, line 2109 - Linux AMD graphics firmware declarations
Geprüfter Upstream-Quellcode
amdgpu/navi10_pfp.bin, amdgpu/navi10_rlc.bin