Überblick und Identität
Die geprüfte Tabelle ordnet 1002:67df CHIP_POLARIS10 zu. Eine gemeinsame Familien-ID reicht nicht, um Platinenhersteller, Videospeichergröße oder spätere Produktbezeichnungen zu bestimmen. Das Profil hilft, den amdgpu-Initialisierungspfad einzuordnen und die ID bei Rückfragen zu einer konkreten Karte festzuhalten.
- Kuratierte Kennungen
pci 1002:67df
Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.
Treiber und Bindung
amdgpu ist der geprüfte Kernelkandidat. Die Grafikfirmware-Deklarationen enthalten ursprüngliche und _2-Varianten; deshalb ist ein kopierter allgemeiner Polaris-Dateiname ein schwacher Nachweis eines fehlenden Pakets. Kernelbindung, Firmwareinitialisierung und das von einer Anwendung ausgewählte OpenGL-/Vulkan-Userspace sind getrennte Prüfpunkte.
amdgpu— Kernel-Treiber-/Modulkandidat
Firmware
Vom Host geladene Firmware erforderlich
Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.
Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:
amdgpu/polaris10_pfp.binamdgpu/polaris10_pfp_2.bin
Lesende Diagnose
Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.
Numerische PCI-Identität und Bindung lesen
lspci -nnk -s BDFErsetze BDF durch die Adresse der Polaris 10-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.
Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen
readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driverVerwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.
Initialisierung und Fehlerkontext lesen
journalctl -k -b --no-pagerLies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.
Grenzen und passende Fehlerhilfen
Ein gemeldeter Ring-Timeout identifiziert weder eine defekte Karte noch eine bestimmte Userspace-Regression. Bewahre den ersten Fehler und die Wiederherstellungsfolge auf; ein späterer Displayausfall kann eine Folge der Wiederherstellung sein. Aus dieser ID wird keine Empfehlung für Takt, Spannung oder Leistungsgrenze abgeleitet.
Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.
Quellen
Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.
- Linux amdgpu PCI table
Geprüfter Upstream-Quellcode
pciidlist, line 2042 - Linux AMD graphics firmware declarations
Geprüfter Upstream-Quellcode
amdgpu/polaris10_pfp.bin, amdgpu/polaris10_pfp_2.bin