AMD-Grafik

AMD-Sienna-Cichlid-Grafikfamilie

Ein Sienna-Cichlid-Tabellentreffer, dessen Firmware den Quellcodenamen statt der Handelsbezeichnung verwendet.

Auf dieser Seite
  1. Überblick und Identität
  2. Treiber und Bindung
  3. Firmware
  4. Lesende Diagnose
  5. Grenzen und passende Fehlerhilfen
  6. Quellen

Überblick und Identität

1002:73bf ist in der geprüften Tabelle ausdrücklich CHIP_SIENNA_CICHLID. Diese Identität auf Codenamenebene ist die verlässliche Grundlage für die geprüften Firmwarenamen. Das PCI-Paar allein identifiziert weder ein OEM-BIOS-Abbild noch eine genaue RX-Variante oder Videospeicherkonfiguration.

Kuratierte Kennungen
pci 1002:73bf

Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.

Treiber und Bindung

amdgpu ist der Kernelkandidat; der Quelltext der Grafikengine deklariert sienna_cichlid-Abbilder. Ein Handelsname aus einer PCI-Namensdatenbank und der vom Kernel angeforderte Dateiname können sich ohne Fehler unterscheiden. Bei Busverlust gehören auch vorgeschaltete Brücke und AER-Kontext zu den GPU-Meldungen.

  • amdgpu — Kernel-Treiber-/Modulkandidat

Erkannt, gebunden, funktionsfähig: Unterschiede verstehen

Firmware

Vom Host geladene Firmware erforderlich

Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.

Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:

  • amdgpu/sienna_cichlid_pfp.bin
  • amdgpu/sienna_cichlid_rlc.bin

Firmwarepakete deiner Distribution prüfen

Lesende Diagnose

Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.

Numerische PCI-Identität und Bindung lesen

lspci -nnk -s BDF

Ersetze BDF durch die Adresse der Sienna Cichlid / Navi 21 family-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.

Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen

readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driver

Verwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.

Initialisierung und Fehlerkontext lesen

journalctl -k -b --no-pager

Lies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.

Grenzen und passende Fehlerhilfen

Ein ausgehandelter Link mit x8 oder weniger ist für sich kein Fehler. Vergleiche Fähigkeiten von Endgerät und übergeordneter Brücke, bevor du die Lane-Breite bewertest. Aus der ID kann dieses Profil Signalqualität, Stromversorgung und Treiberwiederherstellung nicht unterscheiden.

Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.

Hardware-Diagnoseweg wählen · Log-Auszug im Fix Lab prüfen

Quellen

Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.