Überblick und Identität
Das kuratierte Paar 1002:6798 ist in der geprüften amdgpu-Tabelle ausdrücklich CHIP_TAHITI zugeordnet. Damit ist eine Funktion der Tahiti-Familie belegt, nicht jedoch Kühler, Videoanschlüsse oder konkrete Handelskarte. Bei mehreren Adaptern gehört die PCI-Adresse zur ID, damit eine integrierte GPU nicht mit dieser diskreten Karte verwechselt wird.
- Kuratierte Kennungen
pci 1002:6798
Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.
Treiber und Bindung
Sowohl radeon als auch amdgpu besitzen Auswahlparameter für Southern Islands. Die Quelltabelle belegt amdgpu als Kandidaten; der laufende Kernel kann entsprechend Build und Parametern radeon binden. Erfasse vorhandenen Treiber und Parameterwerte, bevor du Vulkan oder eine Anwendung beurteilst. Ein aufgeführtes amdgpu-Modul belegt noch nicht, dass es diese Funktion besitzt.
amdgpu— Kernel-Treiber-/Modulkandidatradeon— Kernel-Treiber-/Modulkandidat
Firmware
Vom Host geladene Firmware erforderlich
Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.
Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:
amdgpu/tahiti_pfp.binamdgpu/tahiti_me.bin
Lesende Diagnose
Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.
Numerische PCI-Identität und Bindung lesen
lspci -nnk -s BDFErsetze BDF durch die Adresse der Tahiti / Southern Islands-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.
Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen
readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driverVerwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.
Initialisierung und Fehlerkontext lesen
journalctl -k -b --no-pagerLies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.
Vorhandene Familien-Auswahlpolitik lesen
cat /sys/module/amdgpu/parameters/si_support /sys/module/radeon/parameters/si_supportGelesen werden die Auswahlparameter, soweit die Module sie bereitstellen. Fehlende Dateien können auf einen nicht gebauten oder geladenen Treiber hinweisen. Werte belegen die bestehende Politik und sind keine Änderungsanweisung; der PCI-Treiberlink entscheidet weiterhin über den aktuellen Besitzer. Das Lesen dieser dokumentierten Parameter braucht normalerweise kein sudo.
Grenzen und passende Fehlerhilfen
Die aufgeführten amdgpu-Firmwarenamen gelten für den amdgpu-Pfad. Ein mit radeon gebundenes System hat eigene Firmwareanforderungen; ein Dateiname dieser Seite ist daher nicht automatisch seine fehlende Datei. Das Profil verspricht keine bestimmte Grafik-API, Mindestkernelversion oder Beschleunigungsfunktion.
Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.
Quellen
Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.
- Linux amdgpu PCI table
Geprüfter Upstream-Quellcode
pciidlist, line 1848 - Linux AMD graphics firmware declarations
Geprüfter Upstream-Quellcode
amdgpu/tahiti_pfp.bin, amdgpu/tahiti_me.bin - Linux SI/CIK selection parameter documentation
Geprüfter Upstream-Quellcode
lines 621–653