Chipsätze und PCIe

Intel-ICH9-SMBus

Ein Mainboard-SMBus-Hostprofil mit Controllerbelegen und passiver Adapterprüfung.

Auf dieser Seite
  1. Überblick und Identität
  2. Treiber und Bindung
  3. Firmware
  4. Lesende Diagnose
  5. Grenzen und passende Fehlerhilfen
  6. Quellen

Überblick und Identität

PCI_DEVICE_ID_INTEL_ICH9_6 ist 0x2930; die i801-Tabelle enthält diese Konstante. Damit ist eine ICH9-SMBus-Funktion belegt, kein angeschlossener Temperatursensor, EEPROM oder bestimmtes Mainboard. Geräte am Bus sind von der Identität dieses Hostcontrollers getrennt.

Kuratierte Kennungen
pci 8086:2930

Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.

Treiber und Bindung

i2c_i801 stellt bei erfolgreicher Initialisierung der PCI-Funktion SMBus-Adapter bereit. Die Dokumentation erklärt, dass Firmware SMBus-Funktionen teils versteckt oder für ACPI reserviert; eine unsichtbare Funktion ist daher nicht automatisch ein fehlender allgemeiner Sensortreiber. Das Auflisten registrierter Adapter liest Kernelmetadaten, ohne Geräte am Bus zu testen.

  • i2c_i801 — Kernel-Treiber-/Modulkandidat

Erkannt, gebunden, funktionsfähig: Unterschiede verstehen

Firmware

Hier keine Host-Datei belegt

Der geprüfte Treiber belegt für diesen SMBus-Host keinen vom Host geladenen Firmwarenamen. BIOS/ACPI können weiterhin Sichtbarkeit und Zugriffszuständigkeit bestimmen; angeschlossene Geräte können eigene Firmware besitzen. Ein Controller ohne Dateinamen bedeutet kein firmwarefreies Mainboard.

Firmwarepakete deiner Distribution prüfen

Lesende Diagnose

Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.

Funktion und gebundenen Treiber lesen

lspci -nnk -s BDF

Ersetze BDF durch die Adresse der Funktion Intel-ICH9-SMBus. Die Übersicht braucht normalerweise kein sudo. Numerische ID und „driver in use“ sind stärkere Belege als ein beschreibender Name oder eine Kandidatenliste.

PCI-Treiberbesitzer bestätigen

readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driver

Nutze die vollständige BDF-Form domain:bus:slot.function. Der Befehl braucht normalerweise kein sudo und liest nur einen Link. Die letzte Komponente nennt den gebundenen Treiber; kein Link beschreibt eine ungebundene/fehlende Funktion, kein fehlendes Softwarepaket.

Registrierte Adapternamen ohne Probing lesen

cat /sys/class/i2c-adapter/i2c-*/name

Hier werden vorhandene sysfs-Metadaten gelesen, normalerweise ohne sudo. Es werden keine I2C-/SMBus-Transaktionen gesendet. Die Liste umfasst alle registrierten Adapter; ein Name allein ordnet den Adapter weder BDF zu noch identifiziert er einen Sensorclient. Fehlende Einträge beschreiben den Registrierungszustand.

Controllermeldungen des aktuellen Starts lesen

journalctl -k -b --no-pager

Trenne SMBus-Hostinitialisierungs- oder Ressourcenzuständigkeitsfehler von Meldungen anderer Sensorclients. Der Journalzugriff kann eine lokale Gruppenmitgliedschaft benötigen; fehlende Leserechte sind kein Controllerfehler.

Grenzen und passende Fehlerhilfen

Ein PCI-Hostcontrollertreffer identifiziert nicht jeden I2C-/SMBus-Client und ist keine Aufforderung zum aktiven Adressprobing. Die nur gelesene Adapterliste belegt weder Temperaturgenauigkeit noch Sensorunterstützung. Es werden keine versteckte Funktion aktiviert, kein Bus gescannt und keine Controllerregister verändert.

Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.

    Hardware-Diagnoseweg wählen · Log-Auszug im Fix Lab prüfen

    Quellen

    Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.