Überblick und Identität
1000:0072 entspricht SAS2008. Die Kennung benennt keine genaue umgelabelte HBA-Karte, bestimmt keine IT-/IR-Firmwarefunktion und identifiziert keine Laufwerke hinter einem Expander.
- Kuratierte Kennungen
pci 1000:0072
Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.
Treiber und Bindung
Das aktuelle Quellen-Makefile baut mpt3sas.ko; dessen genaue Tabelle enthält SAS2008. Die alte Konfiguration SCSI_MPT2SAS wählt SCSI_MPT3SAS; ein historischer Name beweist kein eigenes installiertes Modul.
mpt3sas— Kernel-Treiber-/Modulkandidat
Firmware
Geräte- und revisionsabhängig
Controller-Firmware, Option-ROM und Laufwerksfirmware können getrennt sein. Die geprüften Quellen legen für dieses Profil keinen vom Betriebssystem geladenen Dateinamen fest; Firmwarestand und Aktualisierungsregeln benötigen die echte Controller- und OEM-Identität.
Lesende Diagnose
Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.
PCI-Funktion und gebundenen Treiber prüfen
lspci -nnk -s BDFBDF durch die Adresse Domain:Bus:Gerät.Funktion ersetzen. Auf [1000:0072] und Kernel driver in use achten. mpt3sas unter Kernel modules ist nur ein Kandidat, kein Bindungsnachweis.
Sichtbare Blockgeräte identifizieren
lsblk -d -o NAME,MODEL,TRAN,HCTLMODEL beschreibt ein Blockgerät oder ein vom Controller präsentierter logischer Datenträger; es ist keine PCI-Controlleridentität. HCTL unterscheidet SCSI-Ziele. TRAN kann fehlen; die Liste beweist keine vollständige physische Datenträgertopologie.
Controller- und Transportmeldungen lesen
sudo journalctl -k -b --no-pagerErhöhte Rechte können nötig sein. Root liest das Kerneljournal des aktuellen Starts. Meldungen von mpt3sas, Port-/Hostkennungen und Zeitpunkte von Timeouts/Resets dem tatsächlichen Controller zuordnen. Ein Reset allein beweist keinen defekten Datenträger oder Firmwarefehler.
Grenzen und passende Fehlerhilfen
OEM-Subsystem und vorhandene Firmware werden vor Aussagen über einen bestimmten HBA benötigt. Dieses Profil empfiehlt weder Cross-Flashing noch Löschen von RAID-Metadaten oder pauschale Zuordnung jedes SCSI-Timeouts zum Controller.
Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.
Quellen
Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.
- Upstream Linux: drivers/scsi/mpt3sas/mpi/mpi2_cnfg.h
Geprüfter Upstream-Quellcode
MPI2_MFGPAGE_DEVID_SAS2008 ; line 542 - Upstream Linux: drivers/scsi/mpt3sas/mpt3sas_scsih.c
Geprüfter Upstream-Quellcode
MPI2_MFGPAGE_VENDORID_LSI, MPI2_MFGPAGE_DEVID_SAS2008; line 13870 - Upstream Linux: drivers/scsi/mpt3sas/Makefile
Geprüfter Upstream-Quellcode
CONFIG_SCSI_MPT3SAS; line 3 - Upstream Linux: drivers/scsi/mpt3sas/Kconfig
Geprüfter Upstream-Quellcode
Legacy MPT2SAS; line 77