AMD-Grafik

AMD Renoir integrierte Grafik

Eine AMD-APU-Grafikfunktion, bei der gemeinsamer Hauptspeicher und GPU-Auswahl eigenen Kontext benötigen.

Auf dieser Seite
  1. Überblick und Identität
  2. Treiber und Bindung
  3. Firmware
  4. Lesende Diagnose
  5. Grenzen und passende Fehlerhilfen
  6. Quellen

Überblick und Identität

Der Eintrag 1002:1636 trägt CHIP_RENOIR und AMD_IS_APU. Er belegt eine integrierte Grafikfamilie, keinen genauen CPU-Typ oder Notebooknamen. Das APU-Flag erklärt, warum Annahmen einer diskreten Karte über eigenen Videospeicher ohne Systemkontext ungeeignet sind.

Kuratierte Kennungen
pci 1002:1636

Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.

Treiber und Bindung

amdgpu ist der tabellenbelegte Kandidat; der Grafikquelltext deklariert renoir-Firmware. Bei einer zweiten GPU sind Render- und Displayrolle getrennt zu erfassen: Die APU kann ein Panel ansteuern, während eine Anwendung anderswo rendert. Eine Firmwareanforderung einer anderen PCI-Adresse gehört nicht allein wegen des gemeinsamen amdgpu-Moduls zu Renoir.

  • amdgpu — Kernel-Treiber-/Modulkandidat

Erkannt, gebunden, funktionsfähig: Unterschiede verstehen

Firmware

Vom Host geladene Firmware erforderlich

Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.

Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:

  • amdgpu/renoir_pfp.bin
  • amdgpu/renoir_mec.bin

Firmwarepakete deiner Distribution prüfen

Lesende Diagnose

Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.

Numerische PCI-Identität und Bindung lesen

lspci -nnk -s BDF

Ersetze BDF durch die Adresse der Renoir integrated graphics-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.

Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen

readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driver

Verwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.

Initialisierung und Fehlerkontext lesen

journalctl -k -b --no-pager

Lies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.

Grenzen und passende Fehlerhilfen

Weder ID noch AMD_IS_APU-Flag sagen Akkulaufzeit, Speicherreservierung oder Suspend-Zuverlässigkeit voraus. Firmwareladen, Anwendungsauswahl und ein fehlgeschlagener Suspend-Callback brauchen unterschiedliche Befunde; ein nachgestellter notebookspezifischer Fix wird nicht behauptet.

Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.

Hardware-Diagnoseweg wählen · Log-Auszug im Fix Lab prüfen

Quellen

Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.