AMD-Grafik

AMD Vega 10

Vega-10-Grafik mit Identität auf Familienebene und getrennten Befunden für Grafik-/Compute-Firmware.

Auf dieser Seite
  1. Überblick und Identität
  2. Treiber und Bindung
  3. Firmware
  4. Lesende Diagnose
  5. Grenzen und passende Fehlerhilfen
  6. Quellen

Überblick und Identität

1002:687f ist in der Kerneltabelle ausdrücklich CHIP_VEGA10. Das identifiziert die GPU-Familie, nicht eine zugesicherte HBM-Menge, ein Leistungsbudget der Platine oder eine bestimmte Vega-Handelsvariante. Eine zweite Audiofunktion am selben Slot ist ein eigenes PCI-Gerät und gehört nicht in eine reine Grafikdiagnose.

Kuratierte Kennungen
pci 1002:687f

Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.

Treiber und Bindung

amdgpu behandelt den geprüften PCI-Eintrag. Der Quelltext deklariert PFP- und MEC-Firmware neben weiteren Engine-Abbildern; eine Meldung zur Compute-Engine sollte ihren genauen Enginenamen behalten. Render-Node und gebundener Treiber zeigen vorhandene Kernelgeräte, belegen aber nicht, dass ein Vulkan-Lader eine passende Userspace-Implementierung gefunden hat.

  • amdgpu — Kernel-Treiber-/Modulkandidat

Erkannt, gebunden, funktionsfähig: Unterschiede verstehen

Firmware

Vom Host geladene Firmware erforderlich

Die geprüfte amdgpu-Engine deklariert die genannten Abbilder. Es sind Beispiele für diese Familie, kein vollständiges Paketmanifest. Eine fehlende Datei bestimmt sich anhand der genauen Firmwareanforderung des laufenden Kernels; ihre bloße Existenz auf der Platte belegt kein erfolgreiches Laden.

Geprüfte Beispiele oder Dateinamen-Zweige, keine vollständige Installationsliste:

  • amdgpu/vega10_pfp.bin
  • amdgpu/vega10_mec.bin

Firmwarepakete deiner Distribution prüfen

Lesende Diagnose

Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.

Numerische PCI-Identität und Bindung lesen

lspci -nnk -s BDF

Ersetze BDF durch die Adresse der Vega 10-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.

Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen

readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driver

Verwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.

Initialisierung und Fehlerkontext lesen

journalctl -k -b --no-pager

Lies die ersten amdgpu-Initialisierungs- oder Engine-Fehlermeldungen einschließlich angefordertem Firmwarenamen und anschließender Wiederherstellung. Gelesen wird nur der aktuelle Start. Vergleiche PCI-Adresse und Zeitpunkte, bevor du eine Meldung dieser GPU zuordnest. Der Journalzugriff hängt von lokalen Gruppenrechten ab; fehlende Leserechte sind kein Hardwarebefund.

Grenzen und passende Fehlerhilfen

Ein Page Fault und ein Ring-Timeout beschreiben unterschiedliche Teile der GPU-Ausführung. Keiner der beiden beweist defekte Speicherchips. Dieses Profil enthält kein geprüftes Stabilitätsergebnis für ein Spiel, eine Compute-Last oder einen Suspend-Ablauf.

Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.

Hardware-Diagnoseweg wählen · Log-Auszug im Fix Lab prüfen

Quellen

Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.