Grafik, GPU und Anzeige

AMDGPU meldet einen GPU-Speicherzugriffsfehler

Ein GPU-Seitenfehler kennzeichnet einen ungültigen GPU-Adresszugriff; Prozess und Fehlerdetails sichern, bevor RAM oder Grafikspeicher verdächtigt werden.

Auf dieser Seite
  1. Symptome und Geltungsbereich
  2. Mögliche Ursachen
  3. Sicher prüfen
  4. Nächste Schritte nach Befund
  5. Quellen und Prüfung
  6. Verwandte Probleme

Symptome und Geltungsbereich

  • Eine Anwendung stürzt ab oder meldet device lost.
  • Ein GPU-Adressfehler kann vor einer Scheduler-Zeitüberschreitung erscheinen.

Betroffene Umgebung

AMDGPU-Arbeitslasten, deren Kernel-Protokoll gfxhub- oder mmhub-Seitenfehler meldet, häufig mit Prozess, VMID oder PASID.

Erkennbare Meldungen (synthetische Beispiele)
amdgpu 0000:03:00.0: [gfxhub0] no-retry page fault (src_id:0 ring:24 vmid:3 pasid:32777)

Dies betrifft den virtuellen GPU-Speicher; benachbarte Statusfelder sichern, statt daraus defekten physischen Speicher abzuleiten.

Mögliche Ursachen

Das sind mögliche Erklärungen, keine bestätigte Diagnose. Mehrere unabhängige Fehler können gleichzeitig vorliegen.

  • Anwendung oder Userspace-Treiber können eine ungültige GPU-Speicherzuordnung ansprechen.
  • Fehler bei Kernel-Zuordnungen oder Hardware-Instabilität bleiben möglich; ein GPU-Seitenfehler ist kein Ergebnis eines CPU-RAM-Tests.

Sicher prüfen

Führe jeweils einen Befehl in der passenden Sitzung aus. Lies zuerst die Erklärung. Großgeschriebene Platzhalter brauchen deine Werte; Werkzeuge und Rechte unterscheiden sich je nach Distribution. Die Website zeigt Befehle an und führt sie niemals aus.

Prüfschritt 1

Vollständigen Fehlerzusammenhang mit gegebenenfalls nötigem Administratorzugriff lesen. Nicht nur die letzte device-lost-Zeile erfassen.

journalctl -b -k --no-pager --grep='amdgpu|gfxhub|mmhub'

Ergebnis einordnen: Fehleradresse, Lese-/Schreibstatus und genannten Prozess festhalten. Die Prozesszuordnung grenzt die auslösende Arbeitslast ein, beweist aber keinen Anwendungsfehler.

Prüfschritt 2

Installierte Vulkan-Laufzeit als Desktop-Benutzer abfragen; dafür wird das Distributionstool vulkaninfo benötigt.

vulkaninfo --summary

Ergebnis einordnen: Ausgewähltes Gerät und Treiberversion festhalten. Wird nur ein CPU-Renderer aufgeführt, zuerst Treibererkennung prüfen und dies nicht als denselben Hardware-Fehler deuten.

Nächste Schritte nach Befund

Auslösenden Anwendungspfad eingrenzen

Löst nur eine Anwendung die Fehler aus, deren unterstützte stabile Version ohne optionale Overlays, Mods oder experimentelle Grafikeinstellungen vergleichen. Jeweils eine Einstellung bei gleicher Szene oder Eingabe ändern.

Vorsicht: Einstellungen und Spielstände sichern. Weniger Texturverbrauch kann den Auslöser ändern, belegt jedoch keinen defekten Grafikspeicher.

Wiederherstellung / Rücknahme: Nach dem Vergleich das gesicherte Anwendungsprofil wiederherstellen; nur Änderungen mit reproduzierbarem Nutzen behalten.

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Unterstützten Grafik-Stack vergleichen

Trat der Fehler mit einem Mesa- oder Kernel-Update auf, einen vorhandenen unterstützten Stack oder Distributions-Snapshot vergleichen und die ursprünglichen Fehlerfelder melden. Ein passendes Minimalbeispiel hilft mehr als zufällige Schalter.

Vorsicht: Kernel, Firmware und 32-/64-Bit-Userspace-Pakete konsistent halten. Keine Bibliotheken aus fremden Veröffentlichungen zusammenkopieren.

Wiederherstellung / Rücknahme: Bei neuen Fehlern zur vorherigen Generation oder zum Paket-Snapshot zurückkehren.

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Quellen und Prüfung

Diese Anleitung basiert auf Originalquellen von Projekten oder Distributionen und wurde am genannten Datum redaktionell geprüft. Das ist eine Quellenprüfung, kein Nachweis einer auf deiner Hardware reproduzierten Lösung. Log-Beispiele sind synthetische Testdaten. Versionsabhängige Details müssen zur installierten Ausgabe passen.