AMD-Grafik

AMD Navi 44 — RX-9050-/RX-9060-XT-Familie

Belegte Navi-44-Chipfamilien-ID; gemeldetes RX-Modell und Platine bleiben getrennte Befunde.

Auf dieser Seite
  1. Überblick und Identität
  2. Treiber und Bindung
  3. Firmware
  4. Lesende Diagnose
  5. Grenzen und passende Fehlerhilfen
  6. Quellen

Überblick und Identität

Der versionierte pci.ids-Eintrag ordnet PCI 1002:7590 Navi 44 [Radeon RX 9050 / 9060 XT] zu. Dies ist ein Chipfamilien-Treffer, kein exakter Verkaufsmodell- oder Platinentreffer. Subsystem 148c:2437 und Revision c0 bleiben gemeldete Befunde: Der geprüfte Eintrag identifiziert diese Platine nicht. Fehlende oder andere Subsystemdaten widerlegen die Chipfamilien-ID nicht. Speichergröße, Leistungsgrenze und Platinenspezifikationen werden nicht abgeleitet.

Kuratierte Kennungen
pci 1002:7590

Ein numerischer Match belegt eine Kandidatenfamilie im geprüften Quellenrahmen. Verkaufsnamen, Platinenvarianten, Subsystembedingungen und erfolgreiche Funktion bleiben getrennte Fragen.

Treiber und Bindung

AMDGPU ist der relevante Kernel-Grafiktreiber. Der geprüfte Linux-Snapshot verwendet AMD-Displayklassen-Fallbacks mit CHIP_IP_DISCOVERY statt einer wörtlichen 7590-Produktzeile. AMD dokumentiert RX 9060 XT als RDNA4/gfx1200; dies identifiziert nicht jede Platine mit dieser gemeinsamen PCI-ID. Kernel driver in use meldet Bindung; Modulkandidaten, Initialisierung und stabiler Betrieb sind getrennte Befunde. Alte SI-/CIK-Parameter zur radeon-Auswahl gehören nicht zu diesem Profil.

  • amdgpu — Kernel-Treiber-/Modulkandidat

Erkannt, gebunden, funktionsfähig: Unterschiede verstehen

Firmware

Vom Host geladene Firmware erforderlich

AMDGPU verwendet Host-Firmware, ausgewählt anhand erkannter IP-Blöcke und laufendem Kernel. Diese PCI-ID belegt keine vollständige Dateiliste für die Platine. Prüfe konkrete Initialisierungsanforderungen und Ladefehler; weder alte Radeon-Firmware noch beide GC-12.0-Pfade dürfen aus einem gemeinsamen Treibernamen empfohlen werden. Der versionierte GC-12.0-Quelltext dokumentiert Firmwaredeklarationen, kein vollständiges Navi-44-Paketmanifest.

Firmwarepakete deiner Distribution prüfen

Lesende Diagnose

Führe jeden angezeigten Befehl einzeln aus. Ersetze Großbuchstaben-Platzhalter durch betroffenes Gerät, Schnittstelle oder Modul aus deiner Ausgabe. Hier wird nichts ausgeführt. Auch lesende Ausgaben können private Kennungen enthalten.

Numerische PCI-Identität und Bindung lesen

lspci -nnk -s BDF

Ersetze BDF durch die Adresse der AMD IP-discovery-Grafikfunktion. Für diese Übersicht ist normalerweise kein sudo nötig. Das numerische Hersteller-/Gerätepaar belegt die Identität; „Kernel driver in use“ belegt die aktuelle Bindung. „Kernel modules“ nennt lediglich Kandidaten.

Besitzer dieser PCI-Funktion prüfen

readlink /sys/bus/pci/devices/BDF/driver

Verwende für BDF die vollständige Adresse domain:bus:slot.function, wie sie lspci -D ausgibt. Das lesende Auswerten des Links braucht normalerweise keine erhöhten Rechte. Die letzte Pfadkomponente nennt den gebundenen Treiber. Ein fehlender Link kann auch eine ungebundene, entfernte oder einem Gast zugewiesene Funktion bedeuten und beweist nicht, dass es keinen Linux-Treiber gibt.

PCIe-Fähigkeit und ausgehandelten Link lesen

lspci -vv -s BDF

Erhöhte Rechte können nötig sein. Vergleiche LnkCap und LnkSta dieser Funktion und ihrer Upstream-Ports. Eine niedrigere Linkrate ist ein Befund, keine bewiesene Absturzursache. Vollständige Capability-Daten können Administratorrechte erfordern.

Initialisierung, Firmware und GPU-/PCIe-Fehler lesen

journalctl -b -k --no-pager --grep='amdgpu|firmware|AER|PCIe Bus Error'

Erhöhte Rechte können nötig sein. Vergleiche Adressen und Zeitpunkte mit diesem Gerät. Bindung allein bestätigt keine Initialisierung. Firmwareanforderungen, Ring-, VM- und PCIe-Fehler sind getrennte Befunde; eine fehlende letzte Logmeldung identifiziert keine Ursache. Prüfe private Daten vor dem Teilen.

Grenzen und passende Fehlerhilfen

Chipidentität und gemeldete Bindung bestätigen weder erfolgreiche Firmwareladung noch Displayinitialisierung oder Betriebsstabilität. Ring-Timeout, PCIe-Fehler und verlorenes Gerät erfordern getrennte Belege. Leite weder ein genaues PowerColor-Modell noch einen reproduzierten Hard-Lock aus einem Katalogeintrag ab.

Diese Anleitungen passen zu relevanten Befunden und behaupten keinen Fehler bei jedem Gerät dieser Familie.

Hardware-Diagnoseweg wählen · Log-Auszug im Fix Lab prüfen

Quellen

Eine Quellenprüfung hält geprüfte Implementierung oder Dokumentation fest, keinen reproduzierten Hardwaretest. Versionsbezogene Tabellen belegen weder Mindestkernel noch garantierte Funktion.